Mittwoch, 2. Januar 2013

Cocoon - Die Lichtfängerin

Gennifer Albin - Cocoon – Die Lichtfängerin, Band 1 - Egmont INK
Deutsches Cover
von Gennifer Albin
Hardcover: 17,99€
362 Seiten
ISBN 978-3-86396-028-5
Verlag: Egmont INK
Band 1 einer Reihe
Originaltitel: Crewel

Inhalt:

Englisches Cover
Niemand weiß, warum einige Mädchen die GABE besitzen. Natürlich gibt es Theorien. Dass sie vererbt wird. Oder dass kluge, aufgeschlossene MÄDCHEN zu jeder Zeit das WEBMUSTER DES LEBENS in der Welt um sich herum sehen können. Man sagt sogar, dass es ein Geschenk sei, das nur denen zuteil wird, die REINEN HERZENS sind. Aber ich weiß es besser. Es ist ein FLUCH.

Adelice kann die Fäden der Zeit erkennen aus denen Arras besteht. Damit steht fest, dass sie ihr Leben als Webjungfer in der Gilde verbringen wird - ein Leben mit vielen Privilegien. Aber das würde auch heißen, sich für immer von ihrer Familie zu trennen...

Rezension:

ACHTUNG! Leichte Spoiler sind enthalten!!


Das Cover ist gut gewählt und ein echter Blickfang. Die Lichtstrahlen, die das Mädchen, wahrscheinlich Adelice, umgeben sind vermutlich die Fäden der Zeit. Am Schönsten fand ich aber das Cover unter dem Schutzumschlag und ich glaube ich werde mir Cocoon auch so ins Regal stellen ;).

Die Idee, mit einer Welt aus "Licht", die neben der alten Welt existiert fand ich sehr gut. Über ein paar mehr Informationen über das Rohgewebe oder das Weben allgemein hätte ich mich auch gefreut! Es wurde so schön beschrieben, mit den blauen Fäden für das Wasser und den goldenen Blitzfäden, die grauen Regenfäden,...

Die Handlung plätschert leider etwas vor sich hin, und kam mir eher wie eine Aufzählung von Ereignissen vor, die aber auch nicht richtig etwas miteinander zu tun haben. Der Leser erfährt nicht wirklich etwas Neues, während Adelice "auf Reisen" ist. Erst am Ende wird es spannender und ich bin gespannt auf den nächsten Band, der dann eine interessante Situation mit sich bringt und hoffentlich auch ein paar mehr Informationen!

Der Schreibstil war okay. Ich lese ziemlich schnell und da kann es auch mal passieren, dass ich ausversehen ein paar Absätze überfliege. Aber auch, wenn ich das Buch im nochmal lese, sind diese Stellen nicht langweilig.

Was mir etwas fehlte, waren die Beweggründe. Gut, ich würde auch nicht wollen, dass man mir mein Kind wegnimmt, aber Webjungfern werden in Arras doch anscheinend verehrt. Und es gibt ja anscheinend auch Webjungfern, die nicht von Zuhause wegwollen. Adelice ist also kein Einzelfall. Aber wie und warum haben ihre Eltern deswegen das ganze Haus untertunnelt?!? Das halte ich dann doch für etwas übertrieben.

Adelice ist anscheinend gegen die Gilde und das zeigt sie auch in ihren Handlungen und in dem, was sie sagt. Cocoon ist in der Ich-Perspektive geschrieben, aber sie macht sich dafür verhältnismäßig wenige Gedanken über ihre Situation und über die Gilde.

Fazit:

Die Leseprobe auf Amazon hat mich etwas mehr erwarten lassen. Die Idee war ich gut, aber die Umsetzung hätte meiner Meinung nach noch verbessert werden können.




 Englischer Trailer:




Deutsches Cover: egmont-ink.de
Englisches Cover & Trailer: www.genniferalbin.com

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